Kritik an Euro verschreckt Finanzmärkte

«Mit einer eigenen Währung würde Italien viele Probleme lösen», sagt ein Lega-Politiker – und sorgt damit für Unruhe.

Ist Claudio Borghi ein Dorn im Auge: Der Euro sollte ihm zufolge in Italien durch eine nationale Währung ersetzt werden. Bild: Andrea Comas/Reuters

Euro-kritische Äusserungen aus Italien haben die Finanzmärkte verschreckt. Das Land «würde mit einer eigenen Währung einen Grossteil seiner Probleme lösen», davon sei er «sehr überzeugt», sagte Claudio Borghi, Finanzpolitiker von der Regierungspartei Lega, am Dienstag dem Programm Radio Anch'io. Italienische Anleihen gerieten in der Folge unter Druck, auch belasteten Borghis Aussagen den Kurs des Euro.

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