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ESP Bahnhof ThunKritik an der Verlegung von Buskanten

Die Stadt überarbeitet die Planung aufgrund der Mitwirkung.

Der Bahnhof Thun gilt als wichtige Drehscheibe für den öffentlichen und privaten Verkehr.
Der Bahnhof Thun gilt als wichtige Drehscheibe für den öffentlichen und privaten Verkehr.
Foto: Christoph Gerber

Das Bahnhofgebiet Thun ist ein kantonaler Entwicklungsschwerpunkt (ESP), hält die Medienstelle Stadt Thun in einer Mitteilung fest. Als Drehscheibe für den Verkehr und Schlüsselgebiet für die Stadtentwicklung komme dem Gebiet für Thun und die Region eine grosse Bedeutung zu.

Im Rahmen der Mitwirkung zum Grundlagenprojekt Verkehr gingen bei der Stadt 298 Eingaben ein, davon 179 wortgleiche Sammeleingaben sowie 22 von Parteien und Verbänden. Grundsätzlich werde der Handlungsbedarf sowie die grosse Bedeutung des Raums und seiner Funktion als Verkehrsdrehscheibe anerkannt.

Erste Ergebnisse bis Ende 2021

Die im Grundlagenprojekt Verkehr vorgeschlagene Lösung – insbesondere die Ausweitung des Bushofs auf die Südseite des Bahnhofs mit den dafür nötigen Eingriffen in der Seefeldstrasse – wird gemäss Mitteilung «dagegen mehrheitlich kritisch beurteilt». Der Gemeinderat nehme dies ernst und berücksichtige die wichtigsten Kritikpunkte im weiteren Vorgehen.

Auf eine definitive Verlegung der Buskanten in die Seefeldstrasse gemäss den im Grundlagenprojekt Verkehr skizzierten Vorschlägen soll daher verzichtet werden. Der Gemeinderat sieht vor, die Planung weiterzuführen und unter Einbezug der wichtigsten Stakeholder bis Ende 2021 erste Ergebnisse zu erarbeiten. Das Ziel sei «eine gesamthaft tragfähige Lösung».

pd/aka