Zum Hauptinhalt springen

Aufstand der HausbesitzerKöniz will sich Privatstrassen einverleiben und beisst auf Granit

Jahrzehntelang waren sie privat, nun überführt Köniz mehrere Strassen ins Gemeindeeigentum. Das sorgt für heftigen Widerstand – und wirft Fragen auf.

Mehrere Grenzmarkierungen auf Könizer Privatstrassen – wie diese in Niederscherli – werden bald verlegt. Kostenpunkt: Fast eine Viertelmillion Franken.
Mehrere Grenzmarkierungen auf Könizer Privatstrassen – wie diese in Niederscherli – werden bald verlegt. Kostenpunkt: Fast eine Viertelmillion Franken.
Foto: Raphael Moser

Ein grauer Streifen Asphalt, knapp 100 Meter lang, rund 5 Meter breit: Auf den ersten Blick ist der südliche Ast der Bifitstrasse in Niederscherli eine normale Querstrasse in einem Einfamilienhausquartier. Der Widerstand, den der kleine Abschnitt ausgelöst hat, ist aber gross.

Das Seitensträsschen ist eine von mehreren privaten Erschliessungsstrassen in Köniz, welche die Gemeinde in ihr Eigentum überführen will. Oder wie die Behörde sagt: muss. Das kantonale Baugesetz verlange von den Gemeinden, dass sie für Bau und Unterhalt von Privatstrassen aufkommen, die ab 1971 erstellt worden sind.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.