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Wegen tiefroten ZahlenKöniz drängt auf eine Steuererhöhung

Die finanziell angeschlagene Gemeinde will die Steuern schon 2022 erhöhen – um ein Zehntel. Damit würde Köniz steuerlich unattraktiver als Bern.

Wachsende Gemeinde, wachsende Kosten: Köniz (im Bild der Liebefeld-Park) versinkt in den roten Zahlen.
Wachsende Gemeinde, wachsende Kosten: Köniz (im Bild der Liebefeld-Park) versinkt in den roten Zahlen.
Foto: Stefan Anderegg

Die Alarmglocken läuteten schon im vergangenen August. «So ein hohes Budgetdefizit hat es in meiner Zeit noch nie gegeben», sagte der langjährige Könizer Finanzverwalter, als die Gemeinde den tiefroten Voranschlag präsentieren musste. Fast 9 Millionen Franken: So hoch ist das Minus, mit dem Köniz fürs kommende Jahr rechnet.

Von einschneidenden Massnahmen wollte die Gemeinde zunächst jedoch noch absehen. Eine Steuererhöhung etwa sah sie erst für 2023 vor, eine erneute Sparrunde vorerst gar nicht.

Auch Sparmassnahmen geplant

In der Zwischenzeit hat die Gemeinde den Finanzplan für die nächsten Jahre ausgearbeitet – und sieht jetzt doch dringenden Handlungsbedarf. Konkret: Die Steuern sollen bereits aufs Jahr 2022 erhöht werden. Und dies nicht nur um ein halbes, sondern um ein ganzes Zehntel – von aktuell 1,49 auf 1,59.

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