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Sanierungsarbeiten in Thunstetten Knochenarbeit für die Kirchenmauer

Die Sanierung des alten Bauwerks ist kein Zuckerschlecken. Unter engen Platzverhältnissen, im steilen Gelände, werden Teile davon abgebrochen und neu aufgebaut. Dabei ist Vorsicht geboten.

Hier wird es eng: Die alte Kirchenmauer führt direkt an der bewohnten Liegenschaft Kirchgasse 8 vorbei.
Hier wird es eng: Die alte Kirchenmauer führt direkt an der bewohnten Liegenschaft Kirchgasse 8 vorbei.
Fotos: Adrian Moser

Bauingenieur Daniel Buschor steht neben der Kirchenmauer in Thunstetten und weist auf einen breiten Riss hin, der sich durch die jahrhundertealte Konstruktion zieht. Kein Zweifel: An diesem Bauwerk hat der Zahn der Zeit genagt. Doch nicht nur das Alter spielt eine Rolle. Dass die Mauer heute in einem solch schlechten Zustand sei, habe vor allem mit dem flächendeckenden Zementverputz zu tun, sagt Buschor. Dieser wurde vor rund 30 Jahren dort aufgebracht und sorgte dafür, dass eine Barriere entstand, durch die kein Wasser abfliessen konnte. Und so habe die Feuchtigkeit der Mauer über die Jahre hinweg immer stärker zugesetzt, sagt Buschor. «Die Mauer konnte nicht atmen.» Zum Beweis nimmt er ein kleines Stück des Mörtels in die Hand und lässt dieses zwischen seinen Fingern zerbröseln. «Komplett aufgeweicht», lautet sein Kommentar.

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