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Foto-Adventskalender, Tag 19Knechtemarkt Bern

Männer boten sich 1945 als Arbeitskraft an. Der Treffpunkt mit den künftigen Arbeitgebern war das Kornhaus.
Die Bauern mischen sich unter die Arbeitsuchenden, es finden erste Gespräche statt. Man fragt sich auf allen Fotos, wer Meister und wer Knecht ist?
Zwei, die sich vermutlich nicht als Knechte verdingen wollen.
Kennerblick.
Suchen sie Arbeit oder Arbeiter?
Eine schriftliche Empfehlung zu haben, das konnte nicht schaden.
1933 bieten auch Frauen am Dinget ihre Arbeitskraft an. «Der da im weissen Kittel ist ein Wirt aus Oberburg. Was er sucht, ist eine Magd für die Küche. Bereits scheint er die Richtige gefunden zu haben. ‹Dir cheut d’Stell sofort aträte, und d’Fahrcharte zahl i euch au no.› Sie ist einverstanden und reist mit dem 5-Uhr Zug nach Oberburg.»
Da könnten sich zwei gefunden haben und fast einig sein. Auch für die Bauern war das manchmal kein leichtes Spiel.
Oder vielleicht doch nicht? Es muss hart gewesen sein, von den Meistern direkt abgelehnt zu werden.
Wäre dieser Herr der neue Meister für ein paar Wochen oder ein Jahr, es könnte eine  harte Zeit werden.  Oder täuscht man sich?
Ein Mann schreibt sich einen Namen auf.  Die persönliche Abhängigkeit von Meister und Knecht war ein Problem.
Warum eigentlich  tragen Arbeiter und Bauern Anzüge? – Der Knecht gab sich in die Hand des Meisters. Was ihn absicherte, das war mehr oder wenige einzig und allein der gute Charakter des Meisters.
Ein Fleck auf der Weste neben der Uhrkette.
Was meinen sie, geht das mit uns?
Skeptische Blicke, hat es einen Sinn noch zu warten?
Da ist auf einmal eine interessante Person.
Die Leute wollen von ihm wissen, wer er ist. Oder ist er selber ein Meister und sucht einen Knecht?
Am Schluss kehrt wieder ein wenig Ruhe ein unter den Lauben, und man hat Zeit, zu berichten, wie es einem ergangen ist und was man von dem Ganzen wohl halten sollte.