Zum Hauptinhalt springen

Neue Strategie gegen AmbrosiaKleine Käfer vernichten gefährliche Pollenschleuder

Die Ambrosia-Pflanze ist ein Albtraum für Allergiker. Schweizer Forscher zeigen nun, dass in Italien bereits Heerscharen einer invasiven Käferart am Werk sind, um das schädliche Kraut erfolgreich wegzufressen.

Mit Schutzanzug, Handschuhen und Feinstaubmaske ausgerüstet, beseitigen Forstwirte die Beifuss-Ambrosia-Pflanze.
Mit Schutzanzug, Handschuhen und Feinstaubmaske ausgerüstet, beseitigen Forstwirte die Beifuss-Ambrosia-Pflanze.
Foto: Picture-Alliance, ZB

Manchmal ist es das Beste, den Feind mit den eigenen Waffen zu schlagen. Zumindest ist dies bei der für viele Allergiker so lästigen und in Europa gebietsfremden Ambrosia-Pflanze der Fall. So kann ein rund vier Millimeter kleines Krabbeltier mit dem wissenschaftlichen Namen Ophraella communa, das ursprünglich auch aus Nordamerika kommt, die Pflanze in Schach halten. Denn im Laufe der Evolution hat sich der Blattkäfer mit den Streifen auf den Deckflügeln ganz und gar nur auf das Kraut spezialisiert, das zu schwerwiegenden Problemen für die menschliche Gesundheit führt. Nun soll der sechsbeinige Winzling in Zukunft auch bei uns vielerorts die gefährliche Pflanze bekämpfen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.