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Jeder Sechste hatte CoronaKeine Impfung – keine Privilegien: Genesene drohen leer auszugehen

Wer eine Corona-Infektion hinter sich hat, ist meist kein Risikopatient und bleibt monatelang geschützt. Deshalb könnte man Genesene wie Geimpfte behandeln. Doch es gibt ein Problem.

Jugendliche in der Frühlingssonne am Limmatufer: Wer bereits Covid-19 hatte, ist nach einem halben Jahr zu über 80 Prozent vor einer Neuinfektion geschützt.
Jugendliche in der Frühlingssonne am Limmatufer: Wer bereits Covid-19 hatte, ist nach einem halben Jahr zu über 80 Prozent vor einer Neuinfektion geschützt.
Foto: Dominique Meienberg

Der für den Sommer versprochene Schweizer Impfpass wird eine grosse Bevölkerungsgruppe fürs Erste nicht berücksichtigen: die Genesenen. Es sei kompliziert, heisst es beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). Die Betroffenen werden deshalb wohl auch nicht von allfälligen Privilegien oder – anders ausgedrückt – Öffnungsschritten profitieren können.

In der Schweiz sind dies laut einer Antikörper-Studie vom Dezember über 1,5 Millionen Personen, rund 17 Prozent der Bevölkerung. Viele von ihnen sind jung, gehören zu keiner Risikogruppe und dürften also noch länger keine Impfung erhalten. Gleichzeitig sind sie diejenigen, die am meisten reisen und ausgehen möchten. Eigentlich gäbe es aber gute Gründe, sie wie Geimpfte zu behandeln:

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