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Steffisburger FinanzenSolide Basis - aber düstere Aussichten

Steffisburg rechnet für 2021 nur mit einem kleinen Ausgabenüberschuss. Doch in den nächsten Jahren stehen riesige Investitionen an. Eine drückende Schuldenlast droht.

Archivbild des Schulareals Schönau in Steffisburg. Am rechten Bildrand soll  die neue Schul-, Kultur- und Sportanlage entstehen.
Archivbild des Schulareals Schönau in Steffisburg. Am rechten Bildrand soll die neue Schul-, Kultur- und Sportanlage entstehen.
Foto: Patric Spahni

Die abtretende Steffisburger Finanzvorsteherin Ursulina Huder (SP) sprach bei ihrer letzten Vorstellung des Budgets und des Finanzplanes mehr als einmal Klartext: «Die Waage ist aus dem Gleichgewicht», war eine ihrer Kernaussagen. Grund: Auch wenn die Finanzlage der Gemeinde - Stand heute - ausgezeichnet sei, so seien die Aussichten mehr als düster. Nicht nur, aber auch wegen der Folgen der Corona-Pandemie.

Viel stärker fallen die enormen Investitionen ins Gewicht, welche in den nächsten zehn Jahren anstehen - während die Steuereinnahmen deutlich geringer ausfallen, als bisher angenommen. Huder forderte deshalb unmissverständlich: «Wir müssen den Trend drehen.» Und sie kündigte an - für den Fall, dass diese Trendwende nicht durch eine Verbesserung der wirtschaftlichen Grosswetterlage oder doch noch tiefere Ausgaben erreicht werden sollte - dass sie sich auch nach ihrem Rücktritt Ende 2020 für eine allfällige Erhöhung der Steuern einsetzen werde.

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