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StarkstromleitungenKeine Einsprachen gegen die Erdverlegung

Die Transformatorenstation im Berret in der Gemeinde Boltigen soll teilweise in den Boden verlegt werden. Drei Holzmasten können entfernt werden.

Der Stangenwald zwischen Schwarzenmatt und dem Weiler Farni könnte schon bald Geschichte sein.
Der Stangenwald zwischen Schwarzenmatt und dem Weiler Farni könnte schon bald Geschichte sein.
Foto: Kerem S. Maurer

Gegen die beiden Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen in der Gemeinde Boltigen, im Berret und zwischen Reidenbach, Schwarzenmatt und Klus, sind laut dem Eidgenössischen Starkstrominspektorat (Esti) keine Einsprachen aus der Bevölkerung eingegangen. Im Rahmen des BKW-Sanierungsprogramms wird die Transformatorenstation im Berret durch eine Überführungs-Mast-Transformatorenstation ersetzt, die 16-kV-Leitung angepasst und teilweise in den Boden verlegt, wodurch drei Holzmasten entfernt werden können. Bei jenem Unterfangen in Schwarzenmatt wird die 2-Stangen Transformatorenstation von ihrem gegenwärtigen Standort in die Bauzone verlegt. Auch da wird die 16-kV-Leitung grösstenteils in den Boden verlegt, wodurch zwischen Reidenbach und dem Weiler Farni 50 Holzstangen demontiert werden. Die BKW investiert insgesamt rund 700’000 Franken. Man geht davon aus, dass die Projekte wie aufgelegt umgesetzt werden können. Bis im Frühling 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, wie die BKW auf Anfrage mitteilt. Allerdings liegen bis zum jetzigen Zeitpunkt die Baubewilligungen noch nicht vor.

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