Zum Hauptinhalt springen

Ski-Weltcup ohne ZuschauerKein Live-Publikum an den Weltcup-Rennen

Die Ski-Weltcuprennen finden 2021 als reines Fernsehereignis statt. Publikum ist wegen der Corona-Situation auch in Adelboden und Wengen nicht zugelassen.

So, aber anders: 2021 findet auch die Lauberhorn-Abfahrt ohne Live-Publikum statt.
So, aber anders: 2021 findet auch die Lauberhorn-Abfahrt ohne Live-Publikum statt.
Foto: Christian Pfander

Die Ski-Weltcuprennen und das Weltcup-Skispringen finden wegen der anhaltenden Pandemie in der kommenden Saison «grundsätzlich ohne Zuschauer» statt. Das teilte der Sportverband Swiss-Ski am Freitagmorgen mit. In St. Moritz, Adelboden, Wengen, Crans-Montana und Lenzerheide sowie in Engelberg werden keine Zuschauer-Tribünen aufgebaut; auf Fan-Villages und Festzelte rund um den Zielbereich und in den Weltcup-Orten wird verzichtet. Auch öffentliche Siegerehrungen und Startnummernauslosungen werden in der nächsten Saison fehlen.

Oberstes Ziel von Swiss-Ski und den Schweizer Weltcup-Veranstaltern sei es, im Weltcup-Winter 2020/21 alle Heim-Events trotz schwieriger Rahmenbedingungen erfolgreich durchzuführen, schreibt der Verband. «Gleichzeitig sollen die gesundheitlichen Risiken für alle beteiligten Personengruppen minimiert werden.» Seit mehreren Wochen befänden sich die Weltcup-Veranstalter und Swiss-Ski in einem intensiven Austausch mit verschiedenen Stakeholdern, insbesondere auch mit Swiss Olympic.

Anpassungen vorbehalten

«Zusammen mit Swiss-Ski werden die Schweizer Weltcup-Veranstalter die Covid-19-Situation weiterhin intensiv verfolgen und in engem Austausch mit den nationalen und kantonalen Behörden bleiben», steht im Communiqué weiter. Sie behalten sich vor – je nach Entwicklung der Pandemie in der Schweiz –, Anpassungen beim Zuschauerkonzept vorzunehmen.

Mit dem gemeinsamen Entscheid, grundsätzlich keine Zuschauer zu den Wettkämpfen zuzulassen, erhalten die Veranstalter gemäss Swiss-Ski «verhältnismässig früh» Planungssicherheit. Dass sämtliche Weltcup-Veranstaltungen – Stand heute – wie geplant durchgeführt werden können, sei zu einem grossen Teil dem Stabilisierungspaket des Bundes für den Schweizer Sport zu verdanken.

nik/pd

8 Kommentare
    Mark Keller

    "...zu einem grossen Teil dem Stabilisierungspaket des Bundes für den Schweizer Sport zu verdanken." Toll, ganz toll!

    Und wo bleibt das Stabilisierungspaket für Selbständigerwerbende und deren Betriebe, die indirekt immer noch, und wieder vermehrt von der Pandemie betroffen sind? Lausige 6 Monate Entschädigung ohne jegliche Verlängerung!

    Die Kleinstbetriebe lässt man hängen; deren Besitzer treibt man in den finanziellen Ruin. Haben sie das Pech ihren Betrieb in einer eigenen Liegenschaft betrieben zu haben, gibt es auch von den Gemeinden keine Hilfe, bis die Liegenschaft auch noch verloren ist, infolge Zwangsverkauf.