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An der Grenze zu ObwaldenKantonsgebiet schrumpft – und wächst

Beim Titlis wird die Kantonsgrenze zwischen Bern und Obwalden angepasst. Die Fläche, die der Kanton Bern am einen Ort abtritt, erhält er andernorts wieder dazu.

PD
Der Titlis bei der Kantonsgrenze Bern-Obwalden. Im Bereich des Reissend Nollen links der Bildmitte wird die Grenze geringfügig verschoben.
Der Titlis bei der Kantonsgrenze Bern-Obwalden. Im Bereich des Reissend Nollen links der Bildmitte wird die Grenze geringfügig verschoben.
Foto: Bruno Petroni

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat einer Änderung der Kantonsgrenze zwischen Bern und Obwalden zugestimmt. Dies hat die Direktion für Inneres und Justiz (DIJ) am Donnerstag mitgeteilt. Hintergrund ist der Neubau der Bergstation auf dem Titlis. «Ein Teil des projektierten Neubaus liegt auf dem Gebiet des Kantons Bern. Da laut bernischem Baugesetz Bauvorhaben nicht über Landes-, Kantons- und Gemeindegrenzen hinausgehen dürfen, wurde eine Verlegung der Kantonsgrenze Bern-Obwalden notwendig», hält die DIJ fest. Südlich der Titlis-Bergstation würden deshalb 1531 Quadratmeter des Gebiets des Kantons Bern an den Kanton Obwalden übergehen. Als Kompensation erfolge zwischen Jochstock und Reissend Nollen eine minime Verschiebung des Grenzverlaufs. «Es handelt sich um eine flächengleiche Änderung der Kantonsgrenze von jeweils 1531 Quadratmetern zwischen einer Parzelle der Gemeinde Engelberg und der Berner Gemeinde Innertkirchen», heisst es weiter. Der Regierungsrat des Kantons Obwalden hat der Änderung der Kantonsgrenze am 3. März ebenfalls zugestimmt.