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Hakle-Werk in NiederbippKantone sollen bei der Rettung mithelfen

Noch laufen die Verhandlungen zwischen Kimberly-Clark und einem möglichen Abnehmer des Niederbipper Betriebs. Die lokale Politik setzt alle Hebel für den Erhalt in Bewegung – Bern und Solothurn sollen unterstützen.

Hier wirds bald nicht mehr gemacht: Der amerikanische WC-Papier-Hersteller zügelt seine Produktion von Niederbipp nach Norditalien.
Hier wirds bald nicht mehr gemacht: Der amerikanische WC-Papier-Hersteller zügelt seine Produktion von Niederbipp nach Norditalien.
Foto: Beat Mathys

Der Schock sitzt entlang des Jurasüdfusses nach wie vor tief: Kimberly-Clark will seine Toilettenpapier-Produktion nach Norditalien verlagern und das Hakle-Werk in Niederbipp loswerden. Das wurde vor gut zwei Wochen bekannt. Der amerikanische Grosskonzern strebt einen Verkauf des Betriebs an, denn die Alternative sähe düster aus: die Schliessung des kompletten Werks und 265 Mitarbeitende aus der Region, die auf einen Schlag ohne Arbeit dastünden.

Ein Horrorszenario, auch für die Niederbipper Gemeindepräsidentin Sibylle Schönmann (SVP). Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der früheren Tela-Fabrik wohnen in ihrem Dorf. Zahlreiche Angestellte der ehemaligen Papierfabrik Biberist, die nun in Niederbipp arbeiten, kämen aus der Region Solothurn, viele auch aus Oensingen und Balsthal und den umliegenden Dörfern.

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