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Kantonales Covid-19-GesetzKantonale Hilfe für Berner Kulturbetriebe ist auf gutem Weg

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat eine Einführungsverordnung genehmigt und damit die Voraussetzung für Hilfe an Kulturbetriebe geschaffen.

Stillleben während einer Probe von Konzert Theater Bern. (Archivbild)
Stillleben während einer Probe von Konzert Theater Bern. (Archivbild)
Foto: Keystone/Peter Klaunzer

Die Berner Regierung hat eine Einführungsverordnung zur eidgenössischen Covid-19-Gesetzgebung im Kulturbereich genehmigt. Er schafft damit die Voraussetzung, dass bernische Kulturveranstalter Bundes- und Kantonshilfe erhalten.

Wie die Kantonsregierung am Donnerstag mitteilte, hat sie mit demselben Ziel auch eine Leistungsvereinbarung mit der Eidgenossenschaft genehmigt. Die Einführungsverordnung tritt am 1. Dezember in Kraft, die Leistungsvereinbarung nach Unterzeichnung.

Mitte Oktober hatte der Bundesrat die Covid-19-Kulturverordnung verabschiedet. Damals hiess es, im laufenden Jahr stelle der Bund 50 Millionen Franken für verschiedene Massnahmen zur Verfügung. 2021 werde der Bund den Kantonen 100 Millionen Franken bereitstellen.

Der Verein Suissculture Sociale erhalte 20 Millionen Franken für die Unterstützung der Kulturschaffenden und die Dachverbände bekämen 10 Millionen Franken für die Unterstützung der Kulturvereine im Laienbereich.

Maximal 24 Millionen FrankenDie Unterstützungsmassnahmen werden je zur Hälfte von Bund und Kantonen finanziert. Der Kanton Bern entnimmt den kantonalen Teil dem Kulturförderungsfonds.

Wie die kantonale Bildungs- und Kulturdirektion am Donnerstag auf Anfrage bekanntgab, stehen bis Ende nächsten Jahres im Kanton Bern 24 Millionen Franken für Ausfallentschädigungen an Kulturunternehmen und für Transformationsprojekte zur Verfügung.