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Regierungsrat zu MitholzKanton will rasch und komplett räumen

Die Regierung des Kantons Bern will, dass das Munitionslager in Mitholz komplett geräumt wird. Sie drängt darauf, dass die Arbeiten rasch beginnen.

Das Munitionsdepot in Mitholz (in der Fluh rechts im Bild) soll komplett geräumt werden, die Umgebung soll rasch geschützt werden, fordert der Kanton.
Das Munitionsdepot in Mitholz (in der Fluh rechts im Bild) soll komplett geräumt werden, die Umgebung soll rasch geschützt werden, fordert der Kanton.
Foto: Bruno Petroni

In seiner Mitwirkungsantwort begrüsst es der Regierungsrat ausdrücklich, dass nun auch der Bund die komplette Räumung des ehemaligen Munitionslagers Mitholz als einzige Variante weiterverfolgen will. «Die möglichst vollständige Entfernung und Vernichtung der Munition und der Munitionsreste muss das mit allen Mitteln angestrebte Ziel sein», schreibt die Regierung in einer Mitteilung.

Schutzmassnahmen sofort

Weiter begrüsste es der Regierungsrat, dass das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport die betroffene Bevölkerung unkompliziert für erlittene materielle Schäden entschädigen will und diesbezüglich bereits pragmatische Lösungen umgesetzt werden. Auch die Koordination der Räumung des Munitionslagers mit dem Ausbau des Lötschberg-Basistunnels sei im Sinn des Regierungsrats.

Nach wie vor nicht einverstanden ist er mit dem Vorgehen bei den Schutzmassnahmen. Diese sollen gemäss dem Bericht des Bundes erst in den Jahren 2025 bis 2030 realisiert werden. Der Regierungsrat verlangt, dass sämtliche baulichen Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung und der Verkehrsverbindungen unverzüglich geplant, projektiert und realisiert werden sollen.

(pd/maz)