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6000 Arbeitsplätze geschaffenKanton sieht seine 21 Entwicklungsschwerpunkte auf Kurs

Der Kanton Bern hat 1989 21 Entwicklungsschwerpunkte definiert und ein Förderprogramm lanciert. Allein in den letzten vier Jahren wurden dort 6000 Arbeitsplätze geschaffen.

Einer der 21 kantonalen Entwicklungsschwerpunkte ist Bern-Wankdorf.
Einer der 21 kantonalen Entwicklungsschwerpunkte ist Bern-Wankdorf.
Foto: Keystone/Christian Beutler

Die 21 wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkte im Kanton Bern haben sich in den vergangenen vier Jahren überdurchschnittlich gut entwickelt. Zu diesem Schluss kommt das jüngste Controlling, wie der Regierungsrat am Dienstag mitteilte.

Das Programm der wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkte (ESP) wurde 1989 lanciert. Ziel war es, der Wirtschaft Nutzungsflächen an gut erschlossenen Lagen zu ermöglichen und so die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons zu fördern. Heute gibt es 21 aktive ESP sowie fünf strategische Arbeitszonen.

In den letzten vier Jahren wurden 6000 Arbeitsplätze geschaffen. Damit befinden sich rund 13 Prozent aller Arbeitsplätze im Kanton in den Entwicklungsschwerpunkten. In den ESP wird rund 16 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung des Kantons erbracht. Die Wertschöpfung pro beschäftigte Person ist also grösser als im Kantons-Durchschnitt.

Geprägt wurden die letzten vier Jahre auch von drei grossen Infrastrukturprojekten, die für die Erschliessung grosser ESP wichtig sind. Dazu zählen der laufende Ausbau des Bahnhofs Bern, die Eröffnung des A5-Ostasts in Biel und der Bypass Thun Nord.

In der Periode bis 2024 sollen nur Standorte ins Programm aufgenommen werden, die einen potenziell hohen Nutzen haben und von grossem kantonalem Interesse sind. An besonders zentralen Standorten soll eine verdichtete Wohnnutzung geprüft werden, sofern dies zu einer Aufwertung beiträgt und die wirtschaftliche Zweckbestimmung der ESP nicht schmälert.

sda/tag