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Umweltskandal MitholzKanton entlastete Steinbruchbetreiber voreilig

Ende 2020 wollte der Kanton den Fall Blausee verwaltungsintern ad acta legen. Die neuesten Erkenntnisse stellen der Arbeit der Baudirektion kein gutes Zeugnis aus.

Kein Kommentar: SVP-Baudirektor Christoph Neuhaus beantwortete Fragen zum Steinbruch Mitholz in den letzten Wochen kaum.
Kein Kommentar: SVP-Baudirektor Christoph Neuhaus beantwortete Fragen zum Steinbruch Mitholz in den letzten Wochen kaum.
Foto: Marcel Bieri

Deckel drauf, Schublade zu. Wenn es nach dem Berner Baudirektor Christoph Neuhaus (SVP) und dem Gesamtregierungsrat gegangen wäre, hätte der Umweltskandal Blausee bereits Ende letzten Jahres abgeschlossen werden können. Jedenfalls verwaltungsintern.

So schrieb die Regierung etwa in der Antwort auf eine Motion, dass sämtliches verschmutztes Material aus dem Steinbruch Mitholz entfernt und keine weiteren «Regelwidrigkeiten» festgestellt worden seien. Man unterstütze zwar die strafrechtliche Aufarbeitung des Falls. Aber: Einen darüber hinausgehenden unmittelbaren Handlungsbedarf sehe der Regierungsrat nicht.

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