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Städtischer WahlkampfKann die Stadt Bern noch linker werden?

Der Nachwuchs will wirbeln: Jüngere Mitglieder möchten die SP, die grösste Partei der Stadt Bern, auf einen kämpferischeren Linkskurs bringen.

Barbara Keller, Chandru Somasundaram, Valentina Achermann: Der SP-Nachwuchs wünscht sich einen feministischen, antirassistischen, nachhaltigen Linkskurs.
Barbara Keller, Chandru Somasundaram, Valentina Achermann: Der SP-Nachwuchs wünscht sich einen feministischen, antirassistischen, nachhaltigen Linkskurs.
Foto: Christian Pfander

Ein «Ruck ist durch die Partei gegangen», spürte Chandru Somasundaram (28), als die früheren Jusos Mattea Meyer und Cédric Wermuth vor knapp einem Monat am virtuellen Parteitag gemeinsam das Präsidium der SP Schweiz übernahmen. Meyer und Wermuth stehen für eine dezidiert linke SP, «und jetzt geht es für uns darum, diesen Drive mitzunehmen», findet Barbara Keller (27), ihn herunterzubrechen auf die Stadt Bern «und mit kämpferischen Forderungen frischen Wind in den Wahlkampf zu bringen», ergänzt Valentina Achermann (26).

Achermann, Keller und Somasundaram treten auf der SP-Liste für den Berner Stadtrat an und bestreiten ihren ersten städtischen Wahlkampf. Sie gehören zu einer Gruppe von zehn SP-Kandidatinnen und -Kandidaten im Alter unter 35 Jahren, die bis zum Wahltag am 29. November mit dem neuen «Meyer-Wermuth-Drive» einen Gang höher schalten wollen.

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