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Fragen und Antworten zur israelischen Studie Kann die Impfung vor einer Ansteckung schützen?

Eine Untersuchung von geimpften Personen weckt grosse Hoffnungen, doch die Daten sind noch nicht publiziert. Wir beantworten die offenen Fragen.

Einer von bislang 4,25 Millionen Israelis, die zumindest schon eine Impfdosis erhalten haben.
Einer von bislang 4,25 Millionen Israelis, die zumindest schon eine Impfdosis erhalten haben.
Foto: Abir Sultan (Keystone) 

Der Impfstoff von Pfizer/Biontech soll nicht nur sehr wirksam vor einer Covid-Erkrankung schützen, sondern auch zu fast 90 Prozent vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus Sars-CoV-2. Diese Meldung aus Israel verbreitete sich am Wochenende in Windeseile, doch die den Berichten zugrunde liegende Studie ist noch gar nicht offiziell publiziert, geschweige denn von unabhängigen Experten begutachtet worden.

Sollte aber die kolportierte Grundaussage, nämlich dass die Impfung tatsächlich auch die Ansteckungen massiv reduzieren kann, nur annähernd zutreffen, wäre dies ein Grund zu Optimismus. Denn wenn man sich nach der Impfung viel seltener ansteckt, kann man das Virus auch viel schlechter übertragen oder weitergeben. So könnten Impfungen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass eine Herdenimmunität vielleicht schon bald absehbar wäre, sodass sich das Virus also nicht mehr ausbreiten kann in der Bevölkerung.

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