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Den Nächsten hat’s erwischtJetzt ist der FC Köniz in Quarantäne

Es nimmt kein Ende: Nach dem FC Münsingen befindet sich nun auch der FC Köniz in zehntägiger Quarantäne. Zwei Spieler wurden positiv auf Covid-19 getestet.

Seit Mittwochmittag befindet sich die erste Mannschaft des FC Köniz in Quarantäne.
Seit Mittwochmittag befindet sich die erste Mannschaft des FC Köniz in Quarantäne.

Seit heute Donnerstag darf der FC Münsingen wieder trainieren. Die Quarantäne der Aaretaler endete am Mittwoch um Mitternacht. Dafür muss nun der FC Köniz aussetzen. In der Mannschaft der Promotion League sind zwei Spieler positiv getestet worden. Ob sich die Akteure am vergangenen Samstag beim Spiel gegen den FC Zürich (1:4) angesteckt haben, ist unklar. «Am Montag meldete sich ein Spieler bei mir und klagte über Symptome», erzählt Silvan Rudolf. Der Trainer reagierte sofort und sagte die Trainings ab. «Weil wir uns seither nicht mehr gesehen haben, zählt die Quarantäne seit dann. Und es betrifft nur die 18 Spieler und fünf Betreuer, die am Spiel waren.» Am Mittwochmittag veranlasste der Kantonsarzt die Quarantäne, die bis am 27. August dauern wird.

Natürlich fehlen die Akteure bis dahin auch am Arbeitsplatz. Rudolf macht sich diesbezüglich Sorgen. «Sollte es uns zwei- oder dreimal treffen, befürchte ich, dass die Arbeitgeber plötzlich die Spieler auffordern, mit dem Fussball aufzuhören», sagt der 32-Jährige.

Weil der FC Köniz nach dem Forfait-Sieg immer noch ein Cup-Vorqualifikationsspiel austragen muss, geht es danach Schlag auf Schlag. Am Freitag, 29. August, steht diese Cup-Partie gegen Cham an, zwei Tage später bei einem allfälligen Sieg bereits die Begegnung der 1. Cup-Hauptrunde. Derweil sind die nächsten Meisterschaftsspiele der Könizer bereits verschoben. Es dürften nicht die letzten Verschiebungen im Amateurfussball sein, denn mittlerweile stehen eine Vielzahl Clubs unter Quarantäne: Roggwil, Burgdorf, Grenchen oder Wyler sind aktuelle Beispiele.