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Existenznöte in VenedigItaliens ältestem Caffè droht das Aus

Das Caffè Florian an der Piazza San Marco: Im Sommer und Herbst war es offen, aber natürlich vergleichsweise knapp besucht – und vor allem von Italienern.
«Noch leben wir, aber in Agonie», sagt Marco Paolini, der Betreiber des Caffè Florian. Hier in einer Aufnahme im Juni, nach der Wiederöffnung nach dem ersten Lockdown, mit einer Vertreterin der Stadtverwaltung.
Weiss livrierte Kellner, alles serviert auf einem Silbertablett – in einem der prächtigen Säle im Caffè Florian.

Alle waren da, Goethe und Dickens, Rousseau und Proust

«Wir werden bestraft für unseren früheren Erfolg.»

Marco Paolini, Chef des Caffè Florian
83 Kommentare
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    Monika Siebig

    Das Problem ist die völlig überhöhte Pacht: 700ˋ000 € sind ein Wahnsinn und das kann man nach dem Abzug der Löhne etc. nur mit fast betrügerischen Preisen herein holen. Gut, solange fast jeder Japaner oder Chinese vom Kreuzfahrtschiff steigt und ein Foto mit Kaffee vom Florian schiesst mag das funktionieren. Vielleicht ist es gut, dass hier einmal ein „Stoppsignal“ kommt und man künftig reeler geschäftet.