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Contact-TracingIst es strafbar, im Club einen Fake-Namen anzugeben?

Nach einer Partynacht im Zürcher Lokal Flamingo müssen 300 Personen in Quarantäne – theoretisch. Denn viele haben sich unter einem falschen Namen registriert. Doch wer muss nun die Konsequenzen dafür tragen?

Rund ein Drittel der Gäste gab im Zürcher Club Flamingo eine falsche Mail-Adresse an.
Rund ein Drittel der Gäste gab im Zürcher Club Flamingo eine falsche Mail-Adresse an.
Foto: Sabina Bobst

Mindestens fünf Menschen wurden angesteckt, 300 müssen in Quarantäne: Nach dem Superspreader-Event im Zürcher Club Flamingo beginnt die Suche nach potenziell infizierten Partygängern. Doch das Contact-Tracing gestaltet sich schwierig, weil viele Gäste einen falschen Namen oder eine falsche Mail-Adresse angegeben haben. Wer muss die Konsequenzen dafür tragen? Und warum verpflichtet man die Clubbesucher nicht einfach dazu, die Corona-App runterzuladen? Der Zürcher Staats- und Verwaltungsrechtsprofessor Felix Uhlmann kennt die Antworten.

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