Zum Hauptinhalt springen

Porträt Marco ChiesaIst der neue SVP-Chef mehr als ein Klischee?

Nahe bei den Leuten wolle er sein, sagt Marco Chiesa, der designierte SVP-Präsident. Der Tessiner ist ein Parteisoldat, wie ihn sich Christoph Blocher nicht schöner ausmalen könnte.

Er will seinen Kindern eine «freie und selbstbestimmte» Schweiz hinterlassen. Marco Chiesa, der designierte Präsident der SVP.
Er will seinen Kindern eine «freie und selbstbestimmte» Schweiz hinterlassen. Marco Chiesa, der designierte Präsident der SVP.
Foto: Samuel Schalch

Seine Kinder spielen im Garten, zwei Tessiner Freunde trinken ein Glas Wein, seine Frau räumt den Tisch ab und serviert einen Espresso. Marco Chiesa fühlt sich wohl hier oben auf der Lenzerheide, wo er seine Ferien verbringt. Die Costini seine Lieblingsspeise liegen noch etwas schwer im Magen, der Wein beschert ihm eine leichte Rötung im Gesicht, die Stimmung ist aufgeräumt, unbeschwert. Die langen Abende im Rössli oder im Sternen im Zürcher Hinterland, all die Mühseligkeiten, die ein Amt als Parteipräsident mit sich bringt sie sind noch weit weg. La vita è bella.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.