Inselspital startet Crowdfunding für stärkeres Mikroskop
Die Universitätsklinik für Neurochirurgie am Inselspital Bern geht neue Wege: Um die Operationen von Hirntumorpatienten sicherer zu machen, sucht sie nun private Investoren.

Die Universitätsklinik für Neurochirurgie am Inselspital Bern will mittels Crowdfunding 50'000 Franken sammeln und damit helle Köpfe weltweit anspornen, ein besseres Mikroskop zu entwickeln. Dieses könnte künftig Hirntumor-Operationen sicherer machen.
Für die Neurochirurgen am Inselspital Bern ist es mit den heutigen Mikroskopen schwierig, das gesunde umliegende Hirngewebe vom Tumor zu unterscheiden, wie die Insel Gruppe am Donnerstag mitteilt.
Deshalb hat das Team rund um den Neurochirurgen Philippe Schucht auf der Schweizer Crowdfunding-Plattform «wemakeit» das Projekt «HORAO» lanciert. Ziel des Projekts ist es, ein noch stärkeres Mikroskop zu entwickeln.
Der Startschuss der Kampagne fällt heute Donnerstag. Dann hat das Team des Inselspitals 45 Tage Zeit, um die angestrebten 50'000 Franken zu sammeln. Ist das Projekt erfolgreich, starten die Mediziner in einem zweiten Schritt einen Wettbewerb zwischen Forscher- und Entwicklungsteams. Das gesammelte Geld soll dem Sieger als Belohnung winken.
«Wir sind überzeugt, dass es bereits heute Experten gibt – wenn auch in anderen Gebieten oder aus anderen Branchen –, die die Lösung auf unser Problem kennen. Wir müssen sie nur darauf aufmerksam machen, sie zusammenführen und sie motivieren, an einer Lösung mitzuarbeiten», wird Schucht im Communiqué zitiert.
SDA/mb
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