Zum Hauptinhalt springen

Lohnerhütte SACIn diesem Sommer ohne Hüttenwart

Die Lohnerhütte ist – mit frisch sanierter Terrasse – für Gäste offen. Diese müssen ihr Essen allerdings selbst mitbringen.

Die im Jahr 1929 erbaute Lohnerhütte.
Die im Jahr 1929 erbaute Lohnerhütte.
Archivfoto: Bruno Petroni

Ende Juni starteten die Sanierungsarbeiten am Vorplatz der Lohnerhütte SAC. Per Helikopter wurden ein Bagger und Baumaterialien zu der auf 2171 m ü. M. gelegenen Hütte geflogen. «Die Schwellen vor der Hütte haben sich in den vergangenen Jahren stark gesenkt, und es war notwendig, den Umschwung zu sanieren», schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung.

Auch Hüttenchef Joachim Allenbach legte während der Bauarbeiten Hand an. Der ehemalige Präsident der SAC-Sektion Wildstrubel, Martin Dänzer, und seine Frau Margrit sorgten für das leibliche Wohl der Helfer. Die Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen, und ein neues Geländer rundet den Platz vor der Hütte ab. Auch der Hüttenweg ist in gutem Zustand; und berggängige Tourengänger können den alpinen Weg Richtung Engstligenalp unter die Füsse nehmen. «Die Hütte ist somit bereit für die Sommersaison», heisst es weiter.

Da die nötigen Abstände und Schutzmassnahmen in der Hütte nur mit einer sehr kleinen Belegung eingehalten werden können, hat der Vorstand beschlossen, auf eine Bewartung in diesem Sommer zu verzichten. Eine Übernachtung in der Lohnerhütte ist während der kommenden Monate nur als Selbstversorger möglich.

Es gilt: ohne Reservierung kein Schlafplatz. Schlafsack, Kissenbezug, Desinfektionsmittel, Handtuch und Essen müssen alle Besucher selber mitbringen, der Abfall muss wieder mitgenommen werden. Die Hütte wird einmal wöchentlich durch Mitglieder der Sektion geputzt und kontrolliert.

www.sac-wildstrubel.ch

pd