Zum Hauptinhalt springen

Asylwesen im Kanton BernIn Boltigen eröffnet der Bund sein Asylzentrum wieder

Aktivisten haben das Zentrum in Kappelen geflutet. Deshalb und weil das Coronavirus mehr Platz verlangt, weicht das Staatssekretariat für Migration ins Simmental aus.

Die Truppenunterkunft in Boltigen wurde ab Dezember 2016 während eines knappen Jahres als Bundesasylzentrum genutzt.
Die Truppenunterkunft in Boltigen wurde ab Dezember 2016 während eines knappen Jahres als Bundesasylzentrum genutzt.
Foto: PD

Sie schnitten auf der Rückseite des leer stehenden Gebäudes den Zaun auf, schlugen ein Kellerfenster ein, rollten die Feuerwehrschläuche aus und fluteten das ganze Haus: Das Bundesasylzentrum Kappelen wurde im Februar von linksautonomen Aktivisten angegriffen. Von offizieller Seite war dieser Vandalenakt nicht kommuniziert worden. Im Internet brüstet sich ein Kollektiv damit, an diesem «Ort der Diskriminierung» ganze Arbeit geleistet zu haben und beschreibt detailliert sein Vorgehen. «Wir hoffen, dass das Wasser möglichst viele Teile des Gebäudes unbenutzbar macht.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.