Zum Hauptinhalt springen

Stadtrat: Virtuelle SitzungenIm Notfall kann sich Parlament nun online treffen

Der Stadtrat hat sein Geschäftsreglement um zwei Artikel ergänzt. Damit hat er die Grundlage geschaffen, sich in Ausnahmesituationen auch digital zu Sitzungen zu treffen.

Seit Ausbruch der Pandemie trifft sich der Thuner Stadtrat für seine Sitzungen im KK Thun. Nun stand die Schaffung einer Rechtsgrundlage für digitale Sitzungen zur Debatte.
Seit Ausbruch der Pandemie trifft sich der Thuner Stadtrat für seine Sitzungen im KK Thun. Nun stand die Schaffung einer Rechtsgrundlage für digitale Sitzungen zur Debatte.
Foto: Patric Spahni

Onlinemeetings sind innerhalb eines Jahres für viele Schweizerinnen und Schweizer zur neuen Normalität geworden – sei es, um das Grosi oder den Enkel zumindest virtuell wieder einmal treffen zu können oder aber für die Absprachen in der Firma, deren Angestellte sich im Homeoffice befinden. Noch nicht digital getroffen hat sich bislang der Thuner Stadtrat.

Am Donnerstagabend hat er nun aber die rechtliche Grundlage dafür geschaffen, dies künftig bei Bedarf ebenfalls zu tun. Die Änderung des Geschäftsreglements, die der Stadtrat einstimmig gutgeheissen hat, geht zurück auf ein Postulat von Roman Gugger (Grüne) und Franz Schori (SP). Der Vorstoss war im Juni des vergangenen Jahres unter dem Eindruck des ersten Lockdown eingereicht und im August schliesslich für erheblich erklärt worden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.