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Im Holligenquartier steht jetzt ein Gartenhaus auf Stelzen

Das Projekt «Kunstplätze» ist seit zwei Jahren unterwegs in den verschiedenen Berner Quartieren. Derzeit ist es in Holligen und Weissenbühl zu Gast.

«Haushochdrei» nennt sich das Kunstprojekt, das Mitte August im Berner Holligenquartier zu Begegnungen einlädt.
«Haushochdrei» nennt sich das Kunstprojekt, das Mitte August im Berner Holligenquartier zu Begegnungen einlädt.
Foto: zvg/Stadt Bern

Ein Gartenhaus in luftiger Höhe und zwei weitere Projekte sind im Rahmen des Projekts «Kunsplätze» im Holligenquartier geplant.

Holligen ist ein Quartier im Umbruch. Auf einem ehemaligen Familiengartengelände soll künftig ein Park entstehen. Bis es so weit ist, wird das Gelände vom Verein Vorpark zwischengenutzt. Das Areal soll Freiraum bieten für Ideen aus dem Quartier heraus.

Das liessen sich die beiden Künstler Diana Dodson und Reto Leibundgut nicht zweimal sagen. Zwischen alten Familiengärten und neuer Baustelle «stemmen sie ein Gartenhäuschen in luftige Höhen», schreibt die Stadtberner Präsidialdirektion in einer Mitteilung vom Donnerstag.

«Trotzig, charmant und selbstbewusst», so das Künstlerpaar, soll es als Heimat für Geist und Vorstellungskraft dienen. Nach dem Auftakt Mitte August wird das Häuschen zusammen mit Kindern und anderen Freiwilligen um weitere Bauten und Möbel erweitert, sodass es bis zum Jahresende als Begegnungsort dienen kann.

An einem Kunstplatz-Fest Ende August werden auch zwei weitere Projekte näher vorgestellt. Eines betrifft das Gebiet Warmbächli, wo eine grosse Überbauung auf dem Gebiet der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage entstehen soll. Das Kunstprojekt stammt vom Zürcher Duo Michael Meier und Christoph Franz.

Das andere Projekt befasst sich mit dem Drachenspielplatz im Weissenbühlquartier. Hier will sich die Zürcher Textildesignerin Annina Arter einbringen.

sda/ske