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Stromimport aus EUSchweizer Windenergie deckt schon die Hälfte des Atomstroms

Bau der Windanlage Pesma II in Portugal, welche den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich gehört.
Windpark Pesma II der EKZ, eine Autostunde von Lissabon entfernt.

«Wenn Deutschland den Export einschränkt, gilt das für alle Produzenten im Land, unabhängig davon, in wessen Besitz sie sind.»

Aeneas Wanner, Geschäftsleiter «Energie Zukunft Schweiz»

Abhängig von der EU

Elf Jahre Verfahren

Mehr Sicherheiten im Ausland

160 Kommentare
    Sacha Meier

    Alles hat nun einmal Risiken. Wenn das EKZ im im feindlichen EU-Ausland Wind- und Solarkraftwerke baut, schafft sie etwas, was wegen der ureigenen menschlichen Psychologie und Geldgier nicht geht: Erneuerbare Energie - statt über potenziell lebensgefährliche HGÜ-Stromtrassen, via Bankonten-Wire-Tranfer zu uns zu holen. So können wir guten Gewissens weiterhin fossile Energie verbrennen und daraus dem Staat auch die Mineralölsteuer zahlen. Wie auch zur Freude der Kohleindustrie Kohlestrom importieren. Eine andere Lösung haben wir gar nicht, da laut Frau Thoma, CEO der BKW, die Erneuerbaren den hochprofitablen Stromhandel samt der Kohlestromverdelung in unseren Pumpspeicherwerken behindern. Vorrang vor allem - auch vor dem Klima und Menschenleben - hat nun einmal die Wirtschaft. Corona zeigt das sogar exemplarisch. Für Notfälle sollten wir bloss einige Gaskraftwerke bauen. Die können ja stillstehen, solange nicht durch irgend ein Ereignis die EU eine Stromexportsperre verhängt. Auf dem Stromimport - angereichert mit einigen Gaskraftwerken - basiert übrigens auch die vom Volk angenommene Energiestrategie 2050. Übrigens, in Deutschland wird rasch klar wie wenig wahrscheinlich der Kohleausstieg 2038 geworden ist, nachdem die Kohleindustrie entdeckte, dass HGÜ-Windstromübertragungen starken Elektrosmog im ELF-Frequenzbereich verursachen. Sie geht davon aus, dass der tödlich ist. Darum hat sie die Anrainer der beiden Stromtrassen aufgeklärt und die kämpfen vor Gericht im ihr Leben.