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20 Todesfälle in zwei WochenCoronavirus verursacht grosses Leid in Sumiswalder Altersheim

Innert zweier Wochen starben 20 Bewohnerinnen und Bewohner im Alterszentrum Sumia wegen Corona. Und gut ein Drittel des Personals musste in Quarantäne. Der Heimleiter berichtet.

Mitte Oktober war Patrik Walther noch glücklich, dass es in seinem Haus keine Corona-Infizierten gab. Wenig später drang das Virus ein.
Mitte Oktober war Patrik Walther noch glücklich, dass es in seinem Haus keine Corona-Infizierten gab. Wenig später drang das Virus ein.
Foto: Christian Pfander

Patrik Walther und sein Team durchleben schwere Zeiten. Mitte Oktober hatte sich der Geschäftsführer des Alterszentrums Sumia AG in einem Gespräch mit dieser Zeitung noch gefreut. Darüber nämlich, dass in seinem Haus kein einziger Corona-Fall aufgetreten war. Und dies, obwohl Besuche schon längst wieder gestattet waren. Zwei Wochen später ging es los – und wie.

«Ende Oktober, Anfang November traten plötzlich überall Fälle auf, bei Bewohnern ebenso wie bei Mitarbeitenden», berichtet Walther. Der Krisenstab habe die Ansteckungswege nicht nachvollziehen können, verschiedene Wohngruppen seien betroffen gewesen. «Wir mussten einen oder mehrere Superspreader im Haus gehabt haben», sagt Walther.

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