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Porträt einer AutorinIhre Nonna kämpfte gegen Mussolini und für Tito

Die Schweizerin Zora del Buono hat einen Roman über ihre Grossmutter geschrieben. Die Kommunistin lebte in einer 23-Zimmer-Villa in Italien und starb in einem tristen Altersheim in Jugoslawien.

Die Romancière Zora del Buono in ihrer Heimatstadt Zürich. In ihrer Wahlheimat Berlin sei jetzt alles «unfassbar dreckig».
Die Romancière Zora del Buono in ihrer Heimatstadt Zürich. In ihrer Wahlheimat Berlin sei jetzt alles «unfassbar dreckig».
Foto: Yvonne Böhler

Vor kurzem ist sie, nach vier Monaten in Zürich, zurückgekehrt in die Stadt, die seit 1987 ihre zweite Heimat ist: Berlin. Zora del Buono wuchs in der Limmatstadt als «Zörli» auf und studierte als rote Zora an der ETH. Aber sie kennt die deutsche Kapitale wie ihre Westentasche. Schliesslich trug sie dort von 1990 bis 1995 als Bauleiterin und Entwurfsarchitektin dazu bei, die Nachwende-Metropole zu gestalten – bevor sie mit dem Meeresbiologen Nikolaus Gelpke, mit dem sie in Zürich am Gymi die Schulbank gedrückt und in der Freizeit Töffli frisiert hatte, die Zeitschrift «Mare» gründete.

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