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Versuchter Mord in LangnauIhr Vater wollte Cataleyas Tod

Er hat versucht, sein Kind mit einem Messer umzubringen. Dafür wird Q. A. vom Regionalgericht Emmental-Oberaargau zu 11 Jahren Haft verurteilt. Danach wird er 12 Jahre des Landes verwiesen.

Mordversuch am eigenen Nachwuchs: Am Regionalgericht wurde in den letzten Tagen ein schwieriger Fall beurteilt.
Mordversuch am eigenen Nachwuchs: Am Regionalgericht wurde in den letzten Tagen ein schwieriger Fall beurteilt.
Foto: Nicole Philipp

Rund 1,5 Jahre ist es her, seit Transfrau Cataleya mit mehrfachen schweren Schnittverletzungen an Hals, Rücken und Brust ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Sie lebte damals noch als Mann, mit ihrem Vater und den Geschwistern in Langnau. Noch während ihre Nachbarn der blutenden Cataleya Erste Hilfe leisteten, soll sie wiederholt ausgerufen haben: «Mein Vater hat das gemacht.»

Die zentrale Frage, die sich im Verfahren vor dem Regionalgericht Emmental-Oberaargau in Burgdorf immer wieder stellte, war diejenige nach der Täterschaft: War es der Vater Q. A., der sein eigenes Kind auf brutalste Weise töten wollte, oder könnten die Wunden auch selbst verursacht sein? Es sei ein Fall mit sehr vielen Facetten, erklärte Gerichtspräsident Zuber bei der Eröffnung des Urteils: «Die Menge verschiedener Beweismittel und Spuren zusammen zeichnen aber ein ziemlich klares Bild der Tat.»

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