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Jugend im Bann von Corona«Ihr hattet eure Jugend, doch was ist mit uns?»

Die heutige Situation in den Schulzimmern, mit starkem Desinfektionsmittelgeruch und ständiger Kälte, weil immer wieder gelüftet werden muss.

«Natürlich mache ich mit bei den Corona-Regeln. Aber es ist nicht mehr wie früher, als ich überall hingehen konnte. Wir verpassen jetzt so viel.»

Aline (17)

Ersatzlos gestrichen

Drastische Massnahmen

«Ich habe immer mehr das Gefühl, dass man mir vorschreibt, nur noch arbeiten zu gehen, und ich danach in meinen vier Wänden sitzen muss. So kann mein Leben doch nicht sein.»

Timon (22)

Gefühlte Minusgrade im Schulzimmer

Worte statt Umarmungen

Unverständnis für die geltenden Massnahmen

«Wollen wir hoffen, dass unsere Welt, die einzige, die wir haben, bald wieder unsere alte Welt ist. Der Ausnahmezustand darf nicht zur Normalität werden.»

Manuela (28)
16 Kommentare
    M.T.

    Wir haben Kinder 15/18 und sie meistern die Situation gut und es ist für alle langsam zehrend. Auch für uns Mittelalterlichen.Aber: ich finde auch, dass es für die Jungen sehr belastend ist. Sie haben nicht so ein gefestigtes Umfeld wie wir Eltern. Haben den Drang nach Freiheit und Unbeschwertheit noch nicht ausleben können wie wir. Seien wir ehrlich, wie oft schwelgen wir in Erinnerungen an Ausgang, Erlebtem und Unbeschwertem von unseren Jugendjahren..? Zudem keine Schullager, Konflager, Konfirmationen,Diplomfeiern. Alles doch noch so wichtige Meilensteine in einem jungen Leben die halt einfach wegfallen und nie mehr kommen. Und Hobbys zu finden, die noch erlaubt sind ist auch nicht gerade einfach, wenn man nicht grad joggen will oder Briefmarken sammeln. Denn die bestehenden Hobbys ( ( (Unihockey,Volleyball, Schlittschuhlaufen, Musikverein) sind ja auch auf Eis gelegt.