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Sommerserie GrenzenIdyll und Sorgenkind zugleich

Die Kirche Sangernboden steht direkt an der Kantons- und Konfessionsgrenze zu Freiburg. Sie ist den Einheimischen viel wert. Doch sie kostet auch viel.

Idyllisch in die Landschaft eingebettet: Die kleine Kirche Sangernboden und ihr Zugangsweg, der in zwei Kehren auf die Anhöhe über dem Dorf führt.
Idyllisch in die Landschaft eingebettet: Die kleine Kirche Sangernboden und ihr Zugangsweg, der in zwei Kehren auf die Anhöhe über dem Dorf führt.
Foto: Enrique Muñoz García
Warten auf den Pfarrer: Eine Taufe beschert dem Gottesdienst überdurchschnittlich regen Besuch – mit Göttis, Gotten und weiteren Angehörigen aus der Familie des Täuflings.
Warten auf den Pfarrer: Eine Taufe beschert dem Gottesdienst überdurchschnittlich regen Besuch – mit Göttis, Gotten und weiteren Angehörigen aus der Familie des Täuflings.
Foto: Enrique Muñoz García
Wegen Corona ist jede zweite Bank gesperrt: Blick ins schlichte Innere der Kirche Sangernboden.
Wegen Corona ist jede zweite Bank gesperrt: Blick ins schlichte Innere der Kirche Sangernboden.
Foto: Enrique Muñoz García
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Hell klingen die Glocken ins Land hinaus. Es ist Sonntagmorgen um Viertel nach neun Uhr, und in der kleinen Kirche Sangernboden ist wieder einmal Gottesdienst. Gegen 40 Leute strömen herbei, die meisten wählen den Weg, der vom Talgrund in steter Steigung über zwei Kehren hinauf zum Kirchhof führt und sie in fast meditativer Art auf das einstimmt, was gleich folgen wird.

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