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Sommerserie Ladina und die Fesseln der Lust

Kommunikation, Ästhetik und das Erkennen von (Schmerz-)Grenzen: Mit Shibari, der japanische Kunst des Fesselns, haben Ladina* und Andreas* ihre Beziehung gerettet.

Ein russischer Fessler verschnürt sein Modell am Shibari-Festival im vergangenen Januar in Minsk.
Ein russischer Fessler verschnürt sein Modell am Shibari-Festival im vergangenen Januar in Minsk.
Foto: Keystone/ EPA

Ladina schliesst die Augen und atmet tief ein. Sie trinkt den Geruch des Hanfseils, mit dem ihr Mann Andreas ihr Gesicht streichelt. Ihre Züge werden weich und friedlich, nehmen einen Ausdruck freudiger Erwartung an. Ladina weiss: In den nächsten Minuten wird ihr Mann sie fesseln, wird die totale Kontrolle über sie ausüben und ihr Schmerzen zufügen. Es werden intime Momente, die sie mit mir, dem Freund und Journalisten, teilen werden.

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