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Masken? Ganz normal«Ich kann nicht verstehen, warum man Probleme mit der Maske hat»

Wir haben Leserinnen und Leser, die seit jeher bei der Arbeit Maske tragen, gefragt, was sie über die Maskenpflicht denken. Hier sind zwei Antworten.

«Steril verpackt»: Leser Hans Arni an seinem ehemaligen Arbeitsplatz bei der Folag AG.
«Steril verpackt»: Leser Hans Arni an seinem ehemaligen Arbeitsplatz bei der Folag AG.
Foto: PD

Für viele gehört eine Maske seit vielen Jahren zum Alltag – zum Arbeitsalltag. Wir wollten von Leserinnen und Lesern, die mit Maske arbeiten, wissen, wie sie über die Schutzmassnahmen denken (hier der Aufruf). Und ob sie vielleicht einen Tipp für uns haben. Das sind die ersten Antworten:

«Man gewöhnte sich an alles»

«Arni, wottsch a Morgestreich?», so wurde ich von den Mitarbeitern immer verspöttelt. Das hatte natürlich mit der Verpackung des Körpers zu tun. Wir produzierten in unserer Firma rund um die Uhr Produkte für die Medizinalverpackung. Das oberste Gebot bei der Arbeit war «Hygiene». Wie auf dem Foto ersichtlich, war ich von oben bis unten steril «verpackt». Es war schon sehr unangenehm, acht Stunden lang in dieser Montur mit Maske, Kopfbedeckung, Schutzanzug, Handschuhen, Schuhen und so weiter zu arbeiten. Man schwitzte darin natürlich auch stark. Zudem durfte der Arbeitsplatz nicht verlassen werden. Für die Pausenablösung musste extra ein Mitarbeiter organisiert werden, und zwar in der gleichen Schutzbekleidung. Aber man gewöhnte sich an alles. Das kommt mir in der momentanen Corona-Zeit zugute, das Schutzmaskentragen ist für mich kein Problem. Hans Arni, ehemaliger Mitarbeiter der Folag AG, Burgdorf

«Jeder sollte froh sein über die Maske»

Ich kann nicht verstehen, dass man so Probleme mit einer Gesichtsmaske hat. Ich trage seit 35 Jahren aus beruflichen Gründen eine solche und ich lebe immer noch. Jeder sollte froh sein, dass es sowas gibt und man sich mit so wenig schützen kann. Ich musste mich auch im Laufe der Jahre daran gewöhnen. Die Maske ist nur ein Detail, es gelten auch noch andere Hygienevorschriften. Ich schütze nicht nur mich, sondern auch die Anderen. Eine Maske ist jedoch keine Garantie, man muss trotzdem immer Abstand halten. Erika Ramseier, OP-Pflegeassistentin, Bern

Gehört auch für Sie die Maske zum Arbeitsalltag? Oder haben Sie aus anderen Gründen schon vor der Pandemie oft eine Maske getragen? Dann erzählen Sie uns: Was bedeutet die Maske für Sie? Wie haben Sie sich daran gewöhnt? Und was denken Sie über die aktuelle Diskussion? Schicken Sie einen kurzen Text und gerne auch ein Bild an redaktion@bernerzeitung.ch (Vermerk: Maske). Bitte geben Sie Vorname, Name und Wohnort an.

2 Kommentare
    Josef Hofstetter

    Ob man bei der ARbeit eine Maske tragn muss ist ein grosse rUnterschied zu einem erzwungenen Masken tragen beim Einkauf.