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«Ich habe oft erlebt, dass ein Spieler dem anderen eine Ohrfeige gab»

Flott unterwegs: Thorsten Fink mit seiner Vespa auf dem GC-Campus. Foto: Reto Oeschger

Wer ist derzeit der beste Trainer weltweit?

Lucescu?

Sind Sie neidisch, wenn Sie sehen, welche finanziellen Mittel Guardiola bei Manchester City zur Verfügung hat?

Und wie ist das bei GC?

Das heisst?

«Ich bin ein absoluter Fan vom Fussball, den Pep Guardiola spielen lässt.»

Wieso ziehen Sie den Ballbesitz dem Konterspiel vor?

Wer hat Ihnen an der WM imponiert?

Lassen sich Auftritte wie von den Kroaten als Motivationsmittel bei GC einbauen?

Wie unterscheidet sich die Arbeit für einen Trainer in der Bundesliga zu jener in der Super League?

Wieso nicht?

Dann ist das für Sie bei GC geradezu idyllisch.

Das hat den Vorteil, dass man sich bei einem Training härter kritisieren kann, ohne dass es gleich an die Öffentlichkeit kommt.

«Ich kann von einem Spieler bei GC nicht das Gleiche verlangen wie in der Bundesliga.»

Jetzt können Sie es ja sagen: Wann war das bei GC letztmals der Fall?

Beim grossen FC Bayern?

Ja?

Ticken Sie ähnlich?

Darf sich ein Spieler nicht wehren, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt?

Und wenn er es öffentlich tut …

Wie ist das zu verstehen?

Wie viel Spass macht es, in der Schweiz zu arbeiten?

Sie sind jetzt 50. Wie hat sich der Fussball in den vielen Jahren, die Sie in diesem Geschäft schon verbracht haben, verändert?

Wieso nicht?

Auch Currywurst?

Asi-Platte?

Wie hat sich der Umgang zwischen Trainer und Spieler verändert?

Sie demonstrieren einen ­bemerkenswerten Optimismus, selbst nach Niederlagen wie im Derby. Woher kommt das?

Nämlich wie?

Sie können aber Ihre Mannschaft so starkreden, dass man meinen könnte, es gebe keinen Schwachpunkt. Sagen Sie immer alles aus Überzeugung? Oder flunkern Sie manchmal?

«Ich habe mir jede Pizza und Nudeln reingehauen, auch Currywurst, die Asi-Platte.»

Schön formuliert.

Was haben Sie von Ottmar ­Hitzfeld gelernt?

Und er ist wirklich nie laut geworden?

Wann nerven Sie sich?

Regen Sie sich gelegentlich auch über Spieler auf?

Und wenn einer siebenmal in Folge das Falsche macht?

Ist das nicht langweilig für Sie als Trainer?

Und manchmal, wissen wir, regen Sie sich über Journalisten auf.

In Österreich haben Sie einmal einen Fernsehmoderator vor laufender Kamera attackiert.