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Eine der ersten Fernfahrerinnen«Ich, eine Feministin? Nein, auf gar keinen Fall»

Jrène Liggenstorfer hat ein Buch über ihre Zeit am LKW-Steuer geschrieben – es ist eine Geschichte von den Abenteuern einer Frau in der Männerdomäne und vom Ende eines Berufsschlages.

In den 1970er-Jahren fuhr Jrène Liggenstorfer mit dem Lastwagen in ferne Länder.
In den 1970er-Jahren fuhr Jrène Liggenstorfer mit dem Lastwagen in ferne Länder.
Foto: PD

Im dritten Stock von Jrène Liggenstorfers Haus in Uetendorf gibt es ein Fernfahrerzimmer. Wenn man es betritt, merkt man schnell, wieso es so heisst. An den Wänden hängen LKW-Nummernschilder auf Arabisch und Bilder von Lastwagen, die durch Wüstenlandschaften brausen. Eine Tapete im Karibikstyle sorgt für Fernweh. Auf einem grossen Schild steht: «Irène».

Einmal habe ein Arbeitskollege ihr den Namen «Chifustude» geben wollen, erzählt Liggenstorfer. «Dann hatte er ein schlechtes Gewissen und schenkte mir dieses Schild», von da an hiess sie auch unter den Fernfahrern, die oft kreative Namen füreinander finden, schlichtweg Jrène.

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