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Erklärung der Corona-SorglosigkeitIch doch nicht

Warum es immer die anderen sind, die sich nicht an die Regeln halten und das Ende der Pandemie verzögern. Und weshalb Ängstliche die Realität besser einschätzen.

Man trifft die Freundin zum Tee, man kennt sich ja, da kann doch nichts passieren.
Man trifft die Freundin zum Tee, man kennt sich ja, da kann doch nichts passieren.
Foto: Beat Mathys

Neulich im Gespräch mit der Risikogruppe 70 plus. Die weiss Bescheid. Natürlich ist es wichtig aufzupassen. Klar, käme es jetzt darauf an, Kontakte einzuschränken, um auf die Älteren und Kranken Rücksicht zu nehmen. Selbstverständlich mache man mit, wo man selbst dazugehöre. Was heute Nachmittag ansteht? Wie jede Woche das Treffen mit den alten Freundinnen. Kaffee, Kuchen, Reden. Wirklich eine gute Idee in Zeiten der angemahnten Kontaktreduzierung? «Aber das sind doch die Monika, die Petra und die Silvia, die kenne ich doch», kommt als Antwort. «Wir sind doch unter uns.»

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