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Leserreaktionen«Ich bin empört über die Geschäftspolitik der Jungfraubahnen»

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen. Unter anderen zum ausgedünnten Betrieb der Jungfraubahnen wegen Covid-19.

Züge von der Kleinen Scheidegg hinauf zur Station Eigergletscher verkehren ab der Eiger-Express-Eröffnung am 5. Dezember nur noch im Stunden- statt wie bisher im Halbstundentakt.
Züge von der Kleinen Scheidegg hinauf zur Station Eigergletscher verkehren ab der Eiger-Express-Eröffnung am 5. Dezember nur noch im Stunden- statt wie bisher im Halbstundentakt.
Valerie Chetelat

Einheimische bezahlen für Ausfall der Touristen?

Zu «Jungfraubahnen dünnen Betrieb aus»
Ich bin empört, das ist doch unglaublich! Erst werden die Preise für Abos, gültig ab dem 1. Dezember, für Einheimische stark erhöht. Dann fährt die Firstbahn bis Mitte Dezember nicht. Auch soll nur im Stundentakt auf die Kleine Scheidegg gefahren werden. Mit dem Eiger Express bleiben nur die steilen Skipisten zur Kleinen Scheidegg. Von der Brandegg zum Terminal besteht keine Skipiste, heisst: Eine Stunde warten im Bahnhof Grund. Müssen nun die Schweizer – allen voran die einheimischen Wintergäste – den Ausfall der Touristen aus Asien bezahlen? Die einen machen Überstunden und die anderen Kurzarbeit, was ist das für eine Geschäftspolitik?
Margrit Mäder, Hofstetten

So könnte der Bubenbergplatz in Zukunft aussehen.
So könnte der Bubenbergplatz in Zukunft aussehen.
Visualisierung: zvg

Ohne Rücksicht auf alle Verkehrsteilnehmer

Zu «So soll der Verkehr künftig um den Berner Bahnhof fliessen»
Die geplanten Verkehrsberuhigungen in dieser Stadt geht ohne Rücksicht auf alle Verkehrsteilnehmer munter weiter. Die Urbane Stadtbevölkerung bestimmt, wer sich in dieser Stadt mit dem Auto noch bewegen darf. Es gibt aber noch Leute,die auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten, Handwerker, die diese Stadt am laufen halten, und dies mit dem Auto. Ich schlage der rot-grünen Regierung vor, wieder Stadtmauern zu errichten und Brückenzölle einzuführen, dann hat sie Ruhe. Im Gegenzug verlange ich aber von dieser urbanen Bevölkerung, dass sie zum Beispiel einen Ausflug nach Zimmerwald in Zukunft unterlassen werden, wir brauchen auch unsere Ruhe und die Abfälle schon gar nicht.
Robert Blatter, Zimmerwald

Zitat des Tages

«Was ist so schlimm daran, über eine gewisse Dauer einen Mund- und Nasenschutz zu tragen?»

Andrea Mordasini, Bern

Was ist so schlimm an Masken?

Zu Leserreaktionen zur Einführung der Maskenpflicht im Kanton Bern
Ich begrüsse die Einführung der Maskenpflicht in Bern sehr. Diese war bei den stets steigenden Fallzahlen längst überfällig und dringend nötig. Zudem verstehe ich das Gejammer von wegen «Freiheitsberaubung» der Maskengegner nicht. Was ist so schlimm daran, über eine gewisse Dauer einen Mund- und Nasenschutz zu tragen? Es geht um unsere eigene Gesundheit und Sicherheit und jene unserer Mitbürger. Es gibt wohl weltweit kein zweites Land, wo Freiheit und Demokratie so selbstverständliche und wichtige Werte sind wie hier in der Schweiz. Was bitte soll das Pflege- und Medizinpersonal sagen, die seit eh täglich über mehrere Stunden hinweg und ohne zu klönen eine Schutzmaske tragen müssen? Na also, durchatmen, Maske auf und das Beste aus der Situation machen.
Andrea Mordasini, Bern

Mit blossen Händen

Was mich nachdenklich stimmt, ist das Bild zum Artikel mit der Frau am Früchtestand. Sie trägt eine Maske, aber in der blossen Hand hält sie einen Apfel. Es kann immer wieder beobachtet werden, wie Leute Waren in die Hände nehmen und diese nach kurzer Begutachtung wieder zurücklegen. Es wäre vielleicht angebracht, bei diesen Nahrungsmitteln dünne Handschuhe zu tragen, wenn schon immer alles «gechaflet» werden muss. Hans Wyss, Lyss

Leser Hans Wyss betrachtet dieses Bild kritisch.
Leser Hans Wyss betrachtet dieses Bild kritisch.
 Getty Images / iStockphotoDie täglichen Infekt
1 Kommentar
    Think_and_sustain

    Genau und am schluss sind wir alle so steril, dass uns das kleinste Stäublein ins Grab bringt.... #Meh dräck!