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Mamablog: Verträumte KinderHopphopp, beeil dich mal!

Bringt es etwas, wenn Eltern ihre verträumten Kinder permanent antreiben? Wir haben bei den Lerncoaches Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund nachgefragt.

Stress – was ist das denn? Etwas Entschleunigung würde auch vielen Eltern gut tun.
Stress – was ist das denn? Etwas Entschleunigung würde auch vielen Eltern gut tun.
Foto: Getty Images

Frau Rietzler, Herr Grolimund, unsere Volksschule hat mitunter die Aufgabe, kleine Menschen auf eine Welt mit Regeln und Anweisungen vorzubereiten. Für Kinder, die gerne träumen und öfters mal in ihre Fantasiewelt abdriften, kann das schnell zum Problem werden, oder?

Fabian Grolimund: Nicht unbedingt. Meiner Ansicht nach sind es nicht Regeln oder Anweisungen, die solchen Kindern zu schaffen machen. Im Gegenteil, verträumte Kinder wirken oft sehr angepasst. Es sind Dinge wie eigenständiges Lernen, Selbstorganisation und Selbstverantwortung, die ihnen Probleme bereiten. Sie fühlen sich beispielsweise überfordert, wenn sie sich überlegen müssen, wie sie ein Projekt angehen sollen, welches Thema sie wählen oder welche Materialien sie dafür benötigen. Selbst eine freie Sitzwahl im Klassenzimmer stellt eine Herausforderung dar.

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