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Genf und Jura neu auf der Liste Der Bund weitet seine Hitzewarnung erneut aus

Meteorologen warnen vor einer Hitzewelle – und vor Gewittern. Am heissesten war es am Sonntag erneut im Tessin.

Polizei bei den Böötlern: Eine Szene vom Sonntag an der Rhone in Genf.
Polizei bei den Böötlern: Eine Szene vom Sonntag an der Rhone in Genf.
Keystone

Der Bund hat seine Hitzewarnung am Sonntag erneut ausgeweitet. Neben der Südschweiz und der Nordwestschweiz galt sie neu auch für die Regionen Genf und Jura. Am heissesten wurde es am Sonntag mit 34,7 Grad in Biasca TI.

Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, warnte vor einer Hitzewelle mit Temperaturen zwischen 31 und 35 Grad bis Mittwoch. Die relative Luftfeuchtigkeit komme zwischen 40 und 50 Prozent zu liegen.

Die höchsten Temperaturen wurden am Sonntag laut Meteoschweiz in Biasca TI (34,7 Grad), Locarno TI (34,4 Grad) Cevio TI (33,6 Grad), Grono GR (33,4 Grad), Basel (32,9 Grad), Sitten VS (32,7 Grad), Visp VS (32,4 Grad) und Würenlingen AG (32,2 Grad) gemessen.

In Delsberg JU zeigte das Quecksilber 31,8 Grad und in Genf 31,7 Grad. Um die 30 Grad wurden in Chur GR (30,8 Grad), in Zürich (30,8 Grad) und in Luzern (29,9 Grad) gemessen.

Es galt am Sonntag laut Meteoschweiz die Gefahrenstufe drei von vier. Die Warnung wurde bis Mittwoch erlassen.

Vereinzelt Tropennächte

Für gesunde Menschen stellen Hitzetage in unseren Breitengraden kein gravierendes Gesundheitsrisiko dar. Kleinkinder und Betagte, die besonders unter den hohen Temperaturen leiden, sollten körperliche Anstrengungen jedoch vermeiden, sich von der Hitze fernhalten und den Körper kühlen sowie viel trinken und nur leicht essen.

Eine Hitzewarnung galt bereits am Samstag für die Alpensüdseite. Der Bund weitete sie am Samstag auf die Nordwestschweiz aus. Bis Mittwoch bleibt es heiss. Die Nächte bleiben zudem lau, vereinzelt dürfte es kommende Woche nach Angaben des privaten Wetterdienstes Meteonews für Tropennächte – also 20 Grad und mehr – reichen.

Für Montag erwartet Meteoschweiz feuchtere Luftmassen. Damit steige auch die Gewittertendenz.

oli/sda