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Sommerserie: Von Istanbul nach Bern«Hin und wieder wird mir das Gefühl gegeben, nicht dazuzugehören»

Engin Sirin lebt seit fast 30 Jahren in der Schweiz und stösst noch immer ab und zu an unsichtbare Grenzen.

Thomas statt Engin

«Einheimische dürfen alles kritisieren, doch ich wurde schon mehrfach zurechtgewiesen, wenn ich an der Schweiz Kritik übte.»

Engin Şirin

Dialekt macht Grenzen deutlich

Seinen Platz gefunden

«Motivierende Grenzen»

«Ich hatte Mühe, in einer Gesellschaft zu leben, in der so viele Sprachen gesprochen werden.»

Engin Şirin
1 Kommentar
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    Werner Scheidegger

    Lieber Engin Şirin, ich hoffe, dass ich Dich etwas beruhigen kann.

    Ich bin seit 68 Jahren Schweizer, bin sogar als Schweizer im Emmental geboren. Als ich 7 Jahre alt war, zügelten meine Eltern mit uns Kindern nach Bern. Da wir nicht den gleichen Dialekt und nicht gleich angezogen waren, sind wir aufgefallen und auch gehänselt worden. Keiner sprach aber von Rassismuss oder unsichtbaren Grenzen. Mit ca. 30 Jahren zügelte meine Frau, die zwei Knaben und ich nach berufsbedingt nach Deutschland und wieder fiehken wir auf, weil wir anders sprachen und andere Gewohnheiten hatten, auch da war kein Rassismus oder unsichtbare Grenzen. Dann zügelten wir wieder in die Schweiz, unsere Kinder sprachen schwäbisch, da sie merkten, dass die Leute nicht gleich sprachen wie die Eltern. Auch wurde und werde ich zurechtgewiesen, wenn ich nicht das Gedankengut der SP und Co. vertrete.

    Mit Toleranz und Verständnis für anders lebende, empfindet man auch das nicht als Rassismus oder Grenze.

    Wenn man nach dem Motto: "Leben und leben lassen " lebt und sich selber nicht so wichtig nimmt, hat Rassismuss und Grenzen kein Platz.

    Achte Deinen Nächsten höher als Dich selbst, wenn das jeder macht, wirst Du von ca. 8 Mio. Schweizern hoch geachtet.