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FotografieHerzenssache Wankdorf

Der Bau des neuen Stadions war nicht nur emotional, sondern auch fotografisch eine interessante Zeit. BZ-Fotos zeigen den Umbruch.

Bis zum Bau der Autobahnverbindung Wankdorf-Ostring (1971–1973 ) diente die Grosse Allmend bei Fussball-Länderspielen und Cupfinals im Wankdorfstadion als Grossparkplatz. So auch am 2. November 1969 anlässlich des Länderspiels Schweiz–Portugal (1:1) vor 30’000 Zuschauern.
Bis zum Bau der Autobahnverbindung Wankdorf-Ostring (1971–1973 ) diente die Grosse Allmend bei Fussball-Länderspielen und Cupfinals im Wankdorfstadion als Grossparkplatz. So auch am 2. November 1969 anlässlich des Länderspiels Schweiz–Portugal (1:1) vor 30’000 Zuschauern.
Sammlung Hans-Ulrich Suter (BB)

Das alte Wankdorf ist legendär. Als Ort grossen Sports, einer Fussball-Weltmeisterschaft mit einem Endspiel, das bis heute fasziniert, einigen Länderspielen, den Meistertiteln von YB und dem Cupsieg von 1987. Es war aber auch der Ort bitterer Niederlagen, beinahe unverzeihlicher Blamagen und Enttäuschungen. Aber das schadet dem Mythos nicht, sondern festigt ihn sogar. 2001 war dann Schluss, die Lichtmasten wurden am 3. August gesprengt, das Stadion abgebrochen und abtransportiert. Das neue Stade de Suisse, obwohl architektonisch gelungen, hatte es anfangs schwer bei den Fans. Der Name klang eher nach Martketingabteilung als nach einer Herzenssache. Aber YB spielte dort gross auf, begeisterte in jüngerer Zeit, und gewann bis jetzt zwei Meisterschaften in Serie. Der Cupsieg wird heiss ersehnt und ist mehr als blosse Träumerei. Seite Anfang Juli heisst das neue Wankdorf, wie die Spielstätte inoffiziell stets genannt wurde, auch offiziell wieder einfach das Wankdorf. Und ist Herzenssache in neuen und ganz anderen Zeiten.

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