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Die besten LeserkommentareHeisse Debatte um den Hirschengraben

Murks? Zukunftsfähig? Oder eine Zwängerei? So diskutieren Leserinnen und Leser vor der Hirschengraben-Abstimmung – auch der Stapi und der ehemalige Chefarchitekt der SBB debattieren mit.

So könnte der Hirschengraben dereinst aussehen.
So könnte der Hirschengraben dereinst aussehen.
Visualisierung: zvg

Man merkt, es geht um viel. Um eine ganze Menge Geld – 112 Millionen Franken – einerseits. Um das Gesicht der Stadt Bern, das Tausende Pendler täglich sehen, andererseits. Die Debatte um den Hirschengraben wird härter, je näher der Abstimmungstag rückt. Auch in Leserbriefen und Onlinekommentaren. Das sind die wichtigsten Argumente aus der Leserschaft:

Die Verlängerung der Personenunterführung und damit die Opferung der historischen Anlage Hirschengraben ist unzeitgemäss. Der Autoverkehr auf dem Bubenbergplatz soll laut Stadt weiter abnehmen und der ÖV wird, auch dank Home-Office, kaum zunehmen wie bisher. Kein Grund für ein teures Bauwerk. Die Velogarage dürfte das gleiche Schicksal ereilen wie die halb so grosse, 2017 fertiggestellte Anlage zwischen HB Zürich und Sihlpost: nicht ausgelastet! Zudem wäre in Bern die kürzest mögliche Fusswegdistanz zwischen bahnnächstem Veloabstellplatz und erstem Perronzugang dreimal länger als in Zürich. Schliesslich irritiert der scheibchenweise ablaufende Entscheidungsweg: Objekt SBB an der Ecke Schanzenstrasse, Personenunterführung in den Hirschengraben, Veloparking. Integrierte Planung? Das «Uhrwerk» (Stadtpräsident, Medienanlass 6.10.2020) wird auch ohne die enorm teure Verlängerung der Personenunterführung funktionieren. Unverständlich, wie wenig kritisch die Vorlage im Stadtrat durchkam. Die Zeit ist noch nicht abgelaufen. Leserbrief von Uli Huber, ehem. Chefarchitekt SBB, Bern

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