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Kolumne Bern & soGut, danke!

Wenn Zufriedenheit und gute Laune plötzlich verwerflich sind.

Wenn einen früher jemand fragte, wie es so gehe, sagte man: «Gut, danke!» Auch, wenn man gerade den schlimmsten Liebeskummer seines Lebens oder nagende Jobsorgen hatte. Man konnte pleite sein oder an Migräne leiden, das ging niemanden etwas an, «gut, danke». Wenn man ein bisschen ehrlicher war und die Person etwas besser kannte, sagte man vielleicht «es geht», «es muss», «momou».

Daran dachte ich, als mir mein Nachbar neulich den Abend trübte.

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