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Aufschub wegen CoronakriseGrossfusion Bern: Konsultationsfrist verlängert

Die Corona-Pandemie erschwert die Konsultation zum Projekt einer Grossfusion im Raum Bern. Die sechs beteiligten Gemeinden haben die Konsultationsfrist deshalb verlängert. Bern und Ostermundigen wollen trotzdem bis Ende Jahr einen Grundsatzentscheid fällen.

Ursprünglich sollte die Konsultation zur Grossfusion Bern bis 24. Mai abgeschlossen sein.
Ursprünglich sollte die Konsultation zur Grossfusion Bern bis 24. Mai abgeschlossen sein.
Foto: Andreas Blatter

Die Gemeinden Bern und Ostermundigen verlängern die Konsultationsfrist für das Projekt Grossfusion Bern wegen der Coronakrise bis zum 10. Juli. Dieser Termin sei darauf abgestimmt, dass den jeweiligen Parlamenten Ende 2020 Anträge zum Entscheid vorgelegt werden könnten, heisst es in der Medienmitteilung des Vereins «Kooperation Bern».

Für die anderen, am Projekt beteiligten Gemeinden dauert die Konsultation länger: Bolligen, Bremgarten, Frauenkappelen und Kehrsatz entscheiden aufgrund ihrer jeweiligen Situation, wann sie die Konsultation abschliessen wollen und wann sie die Termine für die Gemeindeversammlungen zu den Grundsatzentscheiden festlegen wollen.

In den meisten Gemeinden mussten die Informationsveranstaltungen zum Projekt abgesagt werden. Die Bevölkerung kann aber auch online Stellung nehmen. Ursprünglich sollte die Konsultation bis 24. Mai abgeschlossen sein. Das letzte Wort zur Grossfusion werden die jeweiligen Stimmberechtigten in drei bis vier Jahren haben.

SDA

3 Kommentare
    willi

    Man soll die Idee offen lassen. Zuwarten, kann nicht Schaden. Vorerst nur OM ins Auge nehmen.