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Finanzdrama in ChinaGigantischer Immo-Konzern wankt – Anleger protestieren

China wächst rasant und mit der Wirtschaft auch der Immobiliensektor: Blick über die Skyline von Shanghai.

Weitere Herabstufungen drohen

Vor allem kleinere Banken betroffen

Regierungshilfe

Weitere Kursverluste

Diskussionen mit Offiziellen vor dem Hauptgebäude von Evergrande in Shenzhen.

SDA

7 Kommentare
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    Sacha Meier

    Auch die hocheffiziente chinesische Staatswirtschaft ist nicht unfehlbar. Ein Immobilien-Megakonzern, der zu viele Schulden hat, dürfte genau so das Zeitliche segnen, wie etwa der überschuldete US-Energikonzern Enron, oder die illiquid gewordene Schweizer SAir Group AG. Gerade, weil der reine marxistisch-leninistische Glaube die Häresie des Konkurses eines Staatsbetriebes nicht zulässt, die chinesische Staatswirtschaft mit ihrem hauchdünnen kommunistischen Schutzlack darauf schon, ist letztere eindeutig im Vorteil. Marktbereinigungen durch Konkurse sind das einzig wirksame Mittel, um eine Zombifikation einer Volkswirtschaft nach dem vorbild der verflossenen Sowjetunion zu verhindern. Gerade da könnte sich der Westen mit seiner Rundum-Vollkasko-Absicherung an die Banken eine ordentliche Scheibe abschneiden. Draghis ökonomischer Lehrsatz des «Whatever it takes» ist im Prinzip auch Staatswirtschaft. Und sie zombifiziert gerade die Finanzindustrie.