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Kritik an Kantonspolizei Bern«Gewisse Kreise versuchen, die Polizei zu diskreditieren»

Philippe Müller (FDP) wehrt sich gegen die Kritik an seiner Aussage zu Racial Profiling. Die Polizei kontrolliere niemanden ohne konkreten Verdacht.

Polizeidirektor Philippe Müller ruft allfällige Betroffene von Racial Profiling auf, Beschwerde zu führen oder sich bei ihm zu melden.
Polizeidirektor Philippe Müller ruft allfällige Betroffene von Racial Profiling auf, Beschwerde zu führen oder sich bei ihm zu melden.
Foto: Adrian Moser

Seit dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd im US-Bundesstaat Minnesota am 25. Mai, verursacht durch einen Polizisten, wird auch hierzulande intensiv über Rassismus diskutiert. Diese Woche verursachte der kantonale Sicherheitsdirektor Philippe Müller (FDP) einigen Wirbel mit einer Aussage gegenüber dem «Bund». Die Kantonspolizei Bern betreibe kein Racial Profiling, hielt Müller fest – um gleichzeitig auszuführen, dass Schwarze auf der Berner Schützenmatte damit rechnen müssten, allenfalls von der Polizei kontrolliert zu werden, schliesslich sei der dortige Drogenhandel in der Hand von schwarzen Männern aus Afrika. Die Berner GLP-Gemeinderatskandidatin Marianne Schild, selber dunkelhäutig, verlangte darauf in der Berner Zeitung, dass Müller seine Aussage zurücknehme. Nun nimmt Regierungsrat Müller Stellung zur Kritik.

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