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BEsonders-PorträtGerdas Leben als Lady Xena

Die Bielerin Gerda Ricci erfüllte als Domina Lady Xena auch die perversesten Fantasien ihrer Kunden. Die Wünsche der Männer entsprachen oft auch ihren eigenen sexuellen Bedürfnissen – deshalb musste sie nicht lernen, wie man Domina ist. «Ich konnte es einfach.»

BEsonders: Lady Xena und ihre Sklaven. Gerda Ricci erfüllte als Domina Lady Xena die Fantasien der unterschiedlichsten Männer. Heute ist sie 67 und im Ruhestand.
Video: Enrique Muñoz García

Die roten Fingernägel sind das einzige, was Gerda Ricci aus ihrem Leben als Xena geblieben ist. Ihre Krallen, wie sie sie nennt. Als sie jünger war, grub sie die langen Nägel in die Haut von Männern, die Schmerz mögen. Als Lady Xena empfing sie täglich Kunden in ihrem Salon in Biel. Alte, Junge, Banker, Akademiker, Studenten, Familienväter, Rentner gingen dort ein und aus. Fast ausschliesslich Männer. Ihre Leben konnten unterschiedlicher nicht sein, doch eines verband sie: eine geheime Leidenschaft. Bei Domina Xena fanden diese Männer etwas, was im eigenen Umfeld nicht zugänglich war: Befriedigung.

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